Lorenzo Lotto > 1533 - 1557

1533 - 1557

Die Zeit von 1533 bis 1538 ist nicht belegt. Vermutlich war Lotto mal hier, mal da, malte und pflegte seine zahlreichen Freundschaften.
1538 beginnen Lottos Aufzeichnungen in seinem viel beachteten Rechnungsbuch, das bis heute erhalten ist und nicht nur Aufschluss über sein Leben, sondern auch über viele typische Aspekte des Alltags eines Künstlers im 16. Jh. gibt.
1540 beginnt seine letzte gute Kreativphase. Er zieht bei seinem Cousin Mario d'Armano ein und unterwirft sich dem Familienleben. In den Kindern des Cousins entdeckt er das blühende Leben und beschenkt sie reichlich. Diese Zeit währte jedoch nur kurz. Bereits 1542 zog Lotto nach Treviso. Sein Testament, das Lorenzo Lotto 1546 verfasste, präsentierte einen völlig verarmten Künstler. 1549 trieb es ihn noch einmal für einige Zeit in die Marken. Dass er 1552 in ein Kloster eintrat, mag auch mit der finanziellen Situation begründet sein. Zudem fehlten Lotto dauerhafte freundschaftliche und familiäre Bindungen, die seinen Lebensabend hätten versüßen können. Einzig wäre Jacopo Sansovino zu nennen, der ihm freundschaftlich zugetan war und ihn auch finanziell unterstützte. In den letzten Lebensjahren verlor Lotto zuerst sein Augenlicht und nach Aussagen von Vasari kurz vor seinem Tod auch noch die Stimme.
Sein Todesjahr ist nicht genau bestimmbar. Diverse Quellen schwanken zwischen 1556 und 1558. Am wahrscheinlichsten ist wohl das Jahr 1557.







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